Angefangen hat alles mit To-do-Büchern, die ich für mich selbst entworfen habe – weil ich nichts Passendes finden konnte, das sich richtig anfühlte. Dann kam öfter dieselbe Frage: “Woher hast du das? Ich will das auch.” Ich hatte angenommen, dass inzwischen sowieso alle nur noch digitale Planer nutzen. Es zeigte sich: nicht ganz. Also habe ich mir eine Druckerei gesucht und meine Entwürfe vertrieben.
Es hat funktioniert – bis die Bürokratie größer wurde als die Freude daran. Verpackungsregister, Lagerhaltung, Formulare, die mit jedem verkauften Buch mehr wurden statt weniger. Irgendwann habe ich aufgehört, nicht weil mir die Ideen ausgegangen wären, sondern weil kein Platz mehr für sie war.
paperclassics ist der zweite Anlauf. Diesmal anders: weniger Lager, weniger Formulare, mehr von dem, worum es eigentlich geht – Papier, das man wirklich benutzt, und Worte, die tatsächlich jemanden erreichen.
Ich bin niemand, der Papeterie nur schön findet. Ich habe sie verkauft, in der Hand gehalten, ausprobiert, wieder verworfen. Ich weiß, wie sich gutes Papier unter einem Stift anfühlt, und ich weiß auch, wie viel Mut es manchmal braucht, eine leere Seite überhaupt aufzuschlagen.
Fotos zeigen, wie es aussah. Sätze, wie es sich angefühlt hat.
Was mich an paperclassics antreibt, ist eine Beobachtung, die ich erst spät richtig verstanden habe. Meine To-do-Bücher waren eigentlich fürs Planen gedacht – Aufgaben, Tage, Wochen. Aber als ich letztes Jahr in der Karibik war, ist mir etwas anderes aufgefallen: Ich hatte ein Notizbuch dabei, dickes Papier, extra für die Reise gekauft. Am Ende waren kaum sieben Seiten beschrieben. Stattdessen hatte ich hunderte Fotos gemacht. Ein Foto zeigt, wie ein Moment ausgesehen hat. Ein Satz zeigt, wie es sich angefühlt hat, ihn zu erleben – und genau das war mir verloren gegangen, zwischen all den Klicks.
Ehrlich gesagt: Die wenigsten Menschen interessieren sich lange für hundert fremde Urlaubsfotos, so schön sie auch sein mögen. Aber ein Satz, ein Gedanke, eine Erinnerung, die ich aufgeschrieben habe – das bleibt, auch bei mir selbst, viel länger hängen als jedes Bild. Es geht also gar nicht in erster Linie darum, andere zu beeindrucken. Es geht darum, sich selbst nicht um die eigenen Erinnerungen zu bringen, nur weil ein Foto sich im Moment schneller und vollständiger anfühlt.
Was mich an paperclassics antreibt, ist eine Beobachtung, die ich erst spät richtig verstanden habe. Meine To-do-Bücher waren eigentlich fürs Planen gedacht – Aufgaben, Tage, Wochen. Aber als ich letztes Jahr in der Karibik war, ist mir etwas anderes aufgefallen: Ich hatte ein Notizbuch dabei, dickes Papier, extra für die Reise gekauft. Am Ende waren kaum sieben Seiten beschrieben. Stattdessen hatte ich hunderte Fotos gemacht. Ein Foto zeigt, wie ein Moment ausgesehen hat. Ein Satz zeigt, wie es sich angefühlt hat, ihn zu erleben – und genau das war mir verloren gegangen, zwischen all den Klicks.
Ehrlich gesagt: Die wenigsten Menschen interessieren sich lange für hundert fremde Urlaubsfotos, so schön sie auch sein mögen. Aber ein Satz, ein Gedanke, eine Erinnerung, die ich aufgeschrieben habe – das bleibt, auch bei mir selbst, viel länger hängen als jedes Bild. Es geht also gar nicht in erster Linie darum, andere zu beeindrucken. Es geht darum, sich selbst nicht um die eigenen Erinnerungen zu bringen, nur weil ein Foto sich im Moment schneller und vollständiger anfühlt.
Hier findest du Dinge, die dich zurück zum Schreiben bringen sollen – nicht, weil es produktiver oder gesünder ist (auch wenn beides stimmen mag), sondern weil ein handgeschriebener Satz an eine echte Person etwas macht, das eine Nachricht nicht schafft. Planer, die man ausfüllt. Postkarten, die tatsächlich verschickt werden. Geschichten, die ich dir hin und wieder erzähle, wenn es etwas zu erzählen gibt.
Ich schreibe diese Seite bewusst ohne großes Aufheben um meine Person – nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil paperclassics für mich weniger eine persönliche Marke als ein gemeinsamer Raum sein soll. Was zählt, ist nicht, wer ich bin, sondern was du damit machst.